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«Aus Angst vor der SVP haben alle einen Eiertanz aufgeführt»

Mit seiner Forderung nach einer zweiten Volksabstimmung über den EWR hat CVP-Parteichef Christophe Darbellay in ein Wespennest gestochen.

Heisses Eisen: Innenpolitisch kommt Bewegung in die EWR-Debatte. Christophe Darbellay (CVP), Anita Fetz (SP) und Toni Brunner (SVP) vertreten unterschiedliche Standpunkte.
Heisses Eisen: Innenpolitisch kommt Bewegung in die EWR-Debatte. Christophe Darbellay (CVP), Anita Fetz (SP) und Toni Brunner (SVP) vertreten unterschiedliche Standpunkte.

Während der Bundesrat gespannt auf eine Antwort der EU-Kommission zu den Schweizer Vorschlägen wartet, kommt innenpolitisch Bewegung in die Diskussion. Mit Christophe Darbellay hat erstmals seit 1992 der Chef einer Bundesratspartei eine Teilnahme am Europäischen Wirtschaftsraum thematisiert. Vorbedingung ist für Darbellay, dass die Schweiz das EU-Beitrittsgesuch sofort und definitiv zurückzieht, wie Redaktion Tamedia gestern berichtete. Der Walliser Politiker sieht im EWR einen Ausweg aus der verfahrenen Situation. Bundesrätin Doris Leuthard und Fraktionschef Urs Schwaller waren von ihm vorgängig ins Bild gesetzt worden.

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