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Ausbaustopp für Strasse und Schiene gefordert

Die Mobilität muss teurer werden, der Verkehr abnehmen. Nur so lasse sich der Kollaps verhindern, sagen Verkehrsexperten. Was das konkret heisst.

Das Verkehrssystem in der Schweiz ist am Anschlag: Stau vor dem Buecheggplatz in Zürich.
Das Verkehrssystem in der Schweiz ist am Anschlag: Stau vor dem Buecheggplatz in Zürich.
Keystone
Züge sind oft überfüllt: Intercity-Zug am Zürcher Hauptbahnhof.
Züge sind oft überfüllt: Intercity-Zug am Zürcher Hauptbahnhof.
Keystone
Auch der Transitverkehr stösst an seine Grenzen: Stau an der Gotthard-Nordrampe.
Auch der Transitverkehr stösst an seine Grenzen: Stau an der Gotthard-Nordrampe.
Keystone
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Der Vergleich offenbart, was rot-grüne Kreise Mobilitätswahn nennen: 1960 haben in der Schweiz 5,4 Millionen Menschen gelebt, heute sind es 8 Millionen – eineinhalbmal so viel. Weit stärker gewachsen ist in derselben Zeitspanne der Strassenverkehr, nämlich um mehr als den Faktor 5. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht, wie der Bund in seinen «Perspektiven des schweizerischen Personenverkehrs bis 2030» aufzeigt. Die Personenverkehrsleistungen werden weiter steigen. Dabei wird der öffentliche Verkehr (ÖV) zwar überdurchschnittlich wachsen, der motorisierte Individualverkehr (MIV) seine dominante Stellung aber behalten.

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