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Ausländer ziehen in die Städte, Schweizer aufs Land

Die neuen Wohnungen in den Städten werden laut einer CS-Studie vollumfänglich von ausländischen Zuwanderern absorbiert. Gleichzeitig verdrängt dieser Siedlungsdruck Schweizer in ländlichere Wohngebiete.

Hoher Wohnflächenverbrauch: Bauboom in Zürich-Affoltern, Überbauung Wolfswinkel.
Hoher Wohnflächenverbrauch: Bauboom in Zürich-Affoltern, Überbauung Wolfswinkel.
Nicola Pitaro

Ob Stadt oder Land, die Schweiz gleicht seit Jahren einer gigantischen Baustelle. Allein in den zehn grössten Städten entstanden gemäss den aktuellsten Zahlen des Bundesamts für Statistik im Jahr 2012 fast 5500 Wohnungen. 2010 waren es noch 4309 Wohnungen. Besonders gross war die Bautätigkeit in Luzern und Zürich. In der grössten Schweizer Stadt kamen mit 2169 Wohnungen fast doppelt so viele auf den Markt wie zwei Jahre davor. Im fünfmal kleineren Luzern waren es 876 Wohneinheiten: Mit 2 Prozent wies die Zentralschweizer Metropole die höchste Neubauquote grosser und mittlerer Städte auf (siehe Tabelle).

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