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Ausweg aus der geschützten Werkstatt

Seit 2004 gibt es kein Angebot mehr für Jugendliche, die mit einer Berufslehre überfordert sind. Nun lancieren Verbände eine neue Art Ausbildungszeugnis.

Lernbehinderte Schreinerpraktiker sollen häufiger den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt schaffen. Foto: Donatas Jaraminas (iStock)
Lernbehinderte Schreinerpraktiker sollen häufiger den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt schaffen. Foto: Donatas Jaraminas (iStock)

Die Invalidenversicherung (IV) tut sich schwer damit, junge Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Von 2009 bis 2013 erhielten jedes Jahr rund 2000 18- bis 24-Jährige neu eine IV-Rente. Zwei Drittel dieser jungen Menschen können wegen psychischer Erkrankungen wie zum Beispiel ADHS oder Persönlichkeitsstörungen gar nie Fuss fassen auf dem Arbeitsmarkt. Sie erhalten eine IV-Rente und arbeiten nach Möglichkeit in einer geschützten Werkstatt.

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