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Axpo gesteht Fehler ein bei der Deklaration, woher sie ihr Uran hat

Die PR-Strategie der Axpo setzt auf die positive CO2-Bilanz von Atomstrom. Greenpeace nutzt eine entscheidende Unterlassung der Axpo, um das sorgfältig aufgebaute grüne Image zu zerstören.

Problematisch ist vor allem die Wiederaufbereitung der Brennelemente: Hier das Atomkraftwerk Beznau.
Problematisch ist vor allem die Wiederaufbereitung der Brennelemente: Hier das Atomkraftwerk Beznau.
Keystone

Wenn der Chef eines grossen Unternehmens vor die Medien steht und sagt «Wir haben einen Fehler gemacht», dann ist die Lage ernst. So wie gestern Morgen für Manfred Thumann, CEO der Axpo AG. Voraussichtlich 2013 wird das Schweizer Stimmvolk über die Errichtung von einem bis drei neuen Atomkraftwerken (AKW) abstimmen müssen. Auch die Axpo möchte eines errichten. Bis vor kurzem war sie auf gutem Weg, die Öffentlichkeit für ihr Vorhaben zu gewinnen. Die PR-Strategie der Axpo beruhte auf einer Umweltdeklaration für das AKW Beznau. Das Papier wies einen tiefen CO2 auf. «Atomstrom ist sehr sauber», war die Botschaft. Wissenschaftlich unterlegt.

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