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Bald die Mutter der Nation?

Rösli Zuppiger wirbt seit Jahren für die traditionelle Familie. Bei der Bundesratskandidatur ihres Mannes spielt die Mutter und Stiefmutter eine Schlüsselrolle.

Archetyp der Mutter und Hausfrau: Rösli Zuppiger.
Archetyp der Mutter und Hausfrau: Rösli Zuppiger.
Nathalie Guinand / Tages-Anzeiger
Laut wird die zierliche 45-Jährige mit der hohen Stimme, wenn Hausfrauenarbeit als Verschleuderung von personellen Ressourcen dargestellt wird: Rösli Zuppiger im «Club», im April 2011.
Laut wird die zierliche 45-Jährige mit der hohen Stimme, wenn Hausfrauenarbeit als Verschleuderung von personellen Ressourcen dargestellt wird: Rösli Zuppiger im «Club», im April 2011.
SF
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Er stamme nicht aus dem Zürcher Oberland, sondern aus Zug und St. Gallen, sagte Bruno Zuppiger am Montagabend, als er seine Kandidatur für den Bundesrat bekannt gab. Damit entkräftete er nicht nur den Vorwurf, dass die 10'000-Einwohner-Gemeinde Hinwil mit zwei Mitgliedern im Bundesrat stark übervertreten wäre. Er suggerierte auch: Ich bin zwar ein SVP-Politiker, aber trotzdem so emanzipiert, dass ich meiner Frau hinterherziehe und nicht umgekehrt. Gleichzeitig verwies Zuppiger damit implizit auf seine Frau, die manchen Kreisen mindestens so bekannt ist wie er selber.

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