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Bald wieder Renten für Schmerzpatienten?

Wer an medizinisch nicht erklärbaren Beschwerden leidet, hat jetzt keinen Anspruch auf eine IV-Rente. Doch nun könnte diese Rechtsprechung ins Wanken geraten.

Behandlung einer Schleudertrauma-Patientin. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Behandlung einer Schleudertrauma-Patientin. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Leidet jemand an gesundheitlichen Beschwerden und beansprucht Leistungen der IV, muss er beweisen, dass er wegen seines Leidens nicht in der Lage ist, zu arbeiten. Solange die Beschwerden eine organische Ursache haben, ist es meist kein Problem, die Arbeitsfähigkeit zu beurteilen.

Doch wie beweist man Schmerzen, deren Ursache nicht klar ist, die man nicht messen, nicht überprüfen und somit nicht objektivieren kann? Bei diesen sogenannt somatoformen Störungen oder unklaren Beschwerden, wie sie ebenfalls genannt werden, stehen auch Ärztinnen und Ärzte an. Denn es gibt keine einheitlichen Leitlinien, die es ihnen erlauben, die Arbeitsfähigkeit zu beurteilen. Sie können sich lediglich auf ihre Beobachtungen stützen und auf die Angaben der Patienten.

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