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Banker in der Falle

Mit dem Gerichtsverfahren gegen Raoul Weil will die US-Justiz an der früheren Nummer drei der UBS ein Exempel statuieren. Es geht um Beihilfe zur Steuerhinterziehung amerikanischer Bürger.

Der frühere UBS-Manager Raoul Weil steht in Fort Lauderdale in Florida vor Gericht. Im schlimmsten Fall könnte er zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt werden.
Der frühere UBS-Manager Raoul Weil steht in Fort Lauderdale in Florida vor Gericht. Im schlimmsten Fall könnte er zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt werden.
Keystone

1. Worum geht es?

Im November 2008 klagt die US-Justiz den damaligen UBS-Topmanager Raoul Weil an. Von Verschwörung gegen Amerika ist die Rede. Konkret geht es um Beihilfe zur Steuerhinterziehung oder zum Steuerbetrug in mehr als 20'000 Fällen bei einer Gesamtsumme von 20 Milliarden Dollar. Weil war damals Chef des Global Wealth Management und die Nummer drei im UBS-Konzern. Sein Untergebener Martin Liechti trug in Genf die Verantwortung für das grenzüberschreitende Geschäft mit US-Kunden. In der Genfer Filiale soll es 20'000 US-Konten gegeben haben, davon 19'000 mit unversteuertem Geld.

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