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Barras plötzlicher Tod stellt die Lega vor ein Personalproblem

Nach nur sechsmonatiger Amtszeit ist der Tessiner Staatsrat Michele Barra im Amt verstorben. Der Verlust trifft die Lega hart.

Nach seiner Wahl in den Staatsrat: Michele Barra (r.) neben seinem Vorgänger Marco Borradori im Regierungsgebäude in Bellinzona.
Nach seiner Wahl in den Staatsrat: Michele Barra (r.) neben seinem Vorgänger Marco Borradori im Regierungsgebäude in Bellinzona.
Keystone

Letzte Woche hatte der 60-jährige Barra seine schwere Krankheit öffentlich gemacht, als er auf die Ausübung seines Amts bis auf weiteres verzichtete. Sein Tod am Sonntag kam gleichwohl überraschend und erschüttert das Tessin. Niemand hatte damit gerechnet, dass er den Kampf gegen den Tumor so schnell verlieren würde. Nach einwöchigem Spitalaufenthalt war er am Freitag nach Hause zurückgekehrt und ist im Kreise seiner Familie in Ascona gestorben. Barra hinterlässt seine Frau und drei Kinder im Alter zwischen 21 und 27 Jahren.

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