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Barroso pocht auf Vertragstreue

Der EU-Kommissionspräsident wird beim Thema Schweizer Einwanderungsvotum persönlich: José Manuel Barroso fragt, wie die Schweiz reagieren würde, wenn die EU einen Kanton diskriminierte.

«Rosinenpicken» ist nicht möglich: José Manuel Barroso.
«Rosinenpicken» ist nicht möglich: José Manuel Barroso.
Keystone

Die Lage muss ernst sein: José Manuel Barroso hat an diesem Mittag das gesamte Schweizer Pressekorps in Brüssel zu sich geladen. Der EU-Kommissionspräsident zeigt sich im gut einstündigen Gespräch tief besorgt über die bilateralen Beziehungen zur Schweiz – und auch persönlich betroffen. Von einer Konfrontation will der Portugiese zwar nicht sprechen, doch er pocht an die Adresse der Schweiz auf Vertragstreue. Spielraum für Kompromisse lässt er gleichzeitig nicht erkennen.

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