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Basler Regierung verdoppelt Vaterschaftsurlaub

In Basel dürfen künftig frischgebackene Väter doppelt so lange zu Hause bleiben wie bisher – sofern sie beim Kanton arbeiten.

Zehn Wochen bei der Familie: Ab 2014 geniessen Basler Väter beim Kanton das Recht auf doppelt so langen Vaterschaftsurlaub. Symbolbild: Keystone
Zehn Wochen bei der Familie: Ab 2014 geniessen Basler Väter beim Kanton das Recht auf doppelt so langen Vaterschaftsurlaub. Symbolbild: Keystone

Männliche Angestellte des Kantons Basel-Stadt können demnächst nach der Geburt eines Kindes zehn statt bisher fünf Tage ohne den Bezug von Ferientagen oder Lohneinbusse zu Hause bleiben.

Die entsprechende Anpassung der Ferien- und Urlaubsverordnung erfolgte auf den 1. Januar 2014, teilte die Basler Regierung am Dienstag mit. Aufs Tapet gebracht worden war der längere Vaterschaftsurlaub in einem parlamentarischen Vorstoss der SP, in dem es um die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Mütter und Vater ging.

Kein Rechtsanspruch auf Pensenreduktion

Eine weitere Forderung dieses Anzugs werde bereits übertroffen, hält die Regierung weiter fest. So gewähre der Kanton als Arbeitgeber schon heute eine unbezahlte Elternzeit von bis zu acht Monaten.

Dagegen lehnt die Regierung die Forderung nach einem Rechtsanspruch auf Pensenreduktion ab. Schon heute hätten aber 60 Prozent der Mitarbeitenden von Basel-Stadt ein Teilzeitpensum, heisst es im Communqiué.

(SDA)

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