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Bau-Boom kühlt sich ab

Trotz anhaltender Wohnungsnot wurden bislang 8 Prozent weniger Wohnungen erstellt als im Vorjahr. Insbesondere in den Städten ist der Rückgang spürbar.

10'650 Wohnungen neu erstellt: Baukräne in Wollerau, Schwyz. (Archivbild)
10'650 Wohnungen neu erstellt: Baukräne in Wollerau, Schwyz. (Archivbild)
Keystone

Der Wohnbau-Boom in der Schweiz hat sich trotz anhaltender Wohnungsnot abgekühlt. Im zweiten Quartal 2012 wurden 10'650 Wohnungen neu erstellt. Das sind 8 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte.

Ende Juni befanden sich 74'040 Wohnungen im Bau, was im Jahresvergleich einer Zunahme von 6 Prozent entspricht. Die Zahl der von April bis Juni baubewilligten Wohnungen nahm gegenüber dem Vorjahresquartal um 10 Prozent auf 15'010 ab.

Weniger neue Wohnungen in den Städten

Weniger neu erstellte Wohnungen gab es insbesondere in den grossen Städten mit Ausnahme von Genf. In Genf ist allerdings auch der Rückgang an Baubewilligungen am stärksten, während diese Zahl in Basel spürbar stieg.

Im gesamten ersten Halbjahr 2012 resultierte gesamtschweizerisch ein Rückgang der neu erstellten Wohnungen um 7 Prozent auf 19'350. Einzig Gemeinden mit bis zu 2000 Einwohnern verzeichneten eine Zunahme.

SDA

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