Zum Hauptinhalt springen

Bauern bekämpfen Hochwasserschutz

Das Luzerner Reusstal wird für 167 Millionen Franken saniert – für die Landwirte sind der Verlust von Kulturland und die Kosten zu gross.

Land unter: Bei der Jahrhundertflut wurden im Spätsommer 2005 grosse Teile von Eschenbach geflutet. Foto: David Adair (Ex-Press)
Land unter: Bei der Jahrhundertflut wurden im Spätsommer 2005 grosse Teile von Eschenbach geflutet. Foto: David Adair (Ex-Press)

Das Jahrhunderthochwasser von 2005 steckt noch manchem Luzerner in den Knochen. Damals traten die beiden Flüsse Kleine Emme und Reuss über die Ufer und richteten Schäden in der Höhe von 345 Millionen Franken an. Deshalb beschlossen die Kantone Aargau, Luzern, Zug und Zürich einen koordinierten Hochwasserschutz entlang der Reuss. Einiges wurde bereits umgesetzt, etwa das neue Stadtluzerner Reusswehr, um den Spiegel des Vierwaldstättersees vorbeugend absenken zu können. Das grösste und teuerste Projekt wurde Anfang Jahr vorgestellt: Für 167 Millionen soll der Hochwasserschutz im Luzerner Reusstal vollständig erneuert werden. Dabei handelt es sich um die 13,2 Kilometer lange Strecke von Luzern nach Honau an der Zuger Kantonsgrenze. Der verantwortliche Luzerner Baudirektor und Regierungsrat Robert Küng (FDP) kündigte es als «eines der wichtigsten Projekte der nächsten 20 Jahre» an – schweizweit gilt die Sanierung der Reuss als drittgrösstes Hochwasserschutzprojekt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.