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Bei AKW-Unfall droht ein Trinkwassermangel

Laut einer neuen Studie wird in der Notfallplanung das Risiko für die Versorgung mit Trinkwasser unterschätzt.

Von Felix Maise, Basel
Austretendes radioaktives Wasser würde innert einer Stunde Aarau erreichen: Kernkraftwerk Gösgen.
Austretendes radioaktives Wasser würde innert einer Stunde Aarau erreichen: Kernkraftwerk Gösgen.
Gaetan Bally, Keystone

Bei einem schweren Unfall im AKW Gösgen mit dem Austritt von radioaktivem Wasser würde das verseuchte Wasser nach einer Stunde Aarau erreichen, das Trinkwasser aus der Aare bezieht. Bis Basel, das sein Trinkwasser ausschliesslich aus dem Rhein gewinnt, käme radioaktives Wasser aus Leibstadt nach 14 Stunden. Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung müssten also innert kürzester Zeit getroffen werden.

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