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«Bei der Gründung der BDP Bern ging es mir hundsmiserabel»

Hans Grunder tritt als BDP-Präsident ab. Im Interview spricht er über die Zukunft der Partei und über seine Zweifel bei deren Gründung.

Hans Grunder erinnert sich an die Abspaltung von der SVP: «Hermann Weyeneth hätte uns gesagt, wo Gott hockt, wenn er damals noch Präsident der Berner SVP gewesen wäre.»
Hans Grunder erinnert sich an die Abspaltung von der SVP: «Hermann Weyeneth hätte uns gesagt, wo Gott hockt, wenn er damals noch Präsident der Berner SVP gewesen wäre.»
Thomas Peter
Nationalrat Hans Grunder in seinem Ingenieurbüro in Burgdorf. Er tritt als Präsident der BDP Schweiz auf Anfang Mai 2012 ab.
Nationalrat Hans Grunder in seinem Ingenieurbüro in Burgdorf. Er tritt als Präsident der BDP Schweiz auf Anfang Mai 2012 ab.
Thomas Peter
In Grunders für einen Chef eher kleinem Büro herrscht keine pedantische Ordnung. In den Regalen und an den Wänden sind Gegenstände aus all seinen Lebensbereichen.
In Grunders für einen Chef eher kleinem Büro herrscht keine pedantische Ordnung. In den Regalen und an den Wänden sind Gegenstände aus all seinen Lebensbereichen.
Thomas Peter
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Herr Grunder, Sie hinterlassen Ihrem Nachfolger eine riesige Baustelle. Hans Grunder: (lacht) Das sagen Sie. Aber ja, es gibt einige Herausforderungen. Normalerweise baut man eine Partei von unten, also auf kommunaler Ebene, auf. Wegen der politischen Agenda mussten wir oben anfangen und haben zuerst Kantonssektionen gegründet. Jetzt geht es darum, diese breiter abzustützen. Wir sagen zwar etwas grossspurig, wir hätten viele kantonale Sektionen. Wenn man diese aber genauer betrachtet, dann sind es zum Teil noch kleine Pflanzen.

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