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«Beim Töten hat die Solidarität eine Grenze»

Die obligatorische Grundversicherung sei dazu da, Leben zu fördern, nicht zu beenden, sagt Elvira Bader. Sie ist Co-Präsidentin des Initiativkomitees «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache».

Elvira Bader engagiert sich an vorderster Front für die Initiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache».
Elvira Bader engagiert sich an vorderster Front für die Initiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache».
Felix Gerber

Wieso wollen Sie Abtreibungen nicht mitfinanzieren?Elvira Bader: Weil sie nicht den Grundsätzen der Grundversicherung entsprechen. Das Geld in der Grundversicherung soll verwendet werden, um Leben zu retten, die Gesundheit zu fördern und Krankheiten zu heilen oder zu lindern.

Die Grundversicherung umfasst nicht nur Krankheiten, sondern auch Schwangerschaft und Geburt. Natürlich, denn auch hier geht es darum, Gesundheit zu fördern und Leben zu retten. Abtreiben hingegen bedeutet in meinen Augen das Töten von Leben. Und das gehört nicht in die Grundversicherung. Beim Töten hat die Solidarität eine Grenze.

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