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«Beim Verhältnis 1:12 ging es ums Marketing»

Laut einer neuen Studie aus dem Umfeld der Juso erlaubt die 1:12-Initiative auch Jahreslöhne in einer grösseren Spannbreite. Warum Politexperte Michael Hermann diese Aufweichung positiv sieht.

Felix Schindler
«Wenn man die Initiative auf Teilzeitverhältnisse anwendet, dann muss man sie auch auf die Überstunden anwenden»: SP-Nationalrat Cédric Wermuth.
«Wenn man die Initiative auf Teilzeitverhältnisse anwendet, dann muss man sie auch auf die Überstunden anwenden»: SP-Nationalrat Cédric Wermuth.
Peter Klaunzer, Keystone
Albert Wiss befestigt ein 1:12-Plakat an der Fassade seines Hauses am Freitag, 27. September 2013, in Rheinau.
Albert Wiss befestigt ein 1:12-Plakat an der Fassade seines Hauses am Freitag, 27. September 2013, in Rheinau.
Steffen Schmidt, Keystone
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Sind Sie überrascht, dass aus dem Umfeld der 1:12-Initianten nun eine Studie erscheint, die Managern auch bei einem Ja Löhne von über einer Million in Aussicht stellt?

Ich sehe die Studie als eine Replik auf jene, die im Auftrag des Schweizerischen Gewerbeverbandes an der Uni St. Gallen verfasst wurde. Die Initianten zeigen nun ihre eigene Sicht auf die Auswirkungen der Initiative auf die Sozialwerke, um die Deutungshoheit bei dieser wichtigen Frage zurückzuerlangen. Das scheint mir ein naheliegender Schritt zu sein.

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