Zum Hauptinhalt springen

«Beim Verhältnis 1:12 ging es ums Marketing»

Laut einer neuen Studie aus dem Umfeld der Juso erlaubt die 1:12-Initiative auch Jahreslöhne in einer grösseren Spannbreite. Warum Politexperte Michael Hermann diese Aufweichung positiv sieht.

«Wenn man die Initiative auf Teilzeitverhältnisse anwendet, dann muss man sie auch auf die Überstunden anwenden»: SP-Nationalrat Cédric Wermuth.
«Wenn man die Initiative auf Teilzeitverhältnisse anwendet, dann muss man sie auch auf die Überstunden anwenden»: SP-Nationalrat Cédric Wermuth.
Peter Klaunzer, Keystone
Am Grundsatz von 1:12 gäbe es nichts zu rütteln, offen ist indes, was genau verglichen wird.
Am Grundsatz von 1:12 gäbe es nichts zu rütteln, offen ist indes, was genau verglichen wird.
Steffen Schmidt, Keystone
Juso-Präsident David Roth, aufgenommen in Luzern am 16. Mai 2013. (KEYSTONE/GAETAN BALLY)
Juso-Präsident David Roth, aufgenommen in Luzern am 16. Mai 2013. (KEYSTONE/GAETAN BALLY)
GAETAN BALLY, Keystone
1 / 4

Sind Sie überrascht, dass aus dem Umfeld der 1:12-Initianten nun eine Studie erscheint, die Managern auch bei einem Ja Löhne von über einer Million in Aussicht stellt?

Ich sehe die Studie als eine Replik auf jene, die im Auftrag des Schweizerischen Gewerbeverbandes an der Uni St. Gallen verfasst wurde. Die Initianten zeigen nun ihre eigene Sicht auf die Auswirkungen der Initiative auf die Sozialwerke, um die Deutungshoheit bei dieser wichtigen Frage zurückzuerlangen. Das scheint mir ein naheliegender Schritt zu sein.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.