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«Bekämen Sie Obama an den Apparat, Frau Widmer-Schlumpf?»

Im Herbst präsentiert Eveline Widmer-Schlumpf ein neues Steuerstrafrecht. Die Bundespräsidentin über den hart geführten Steuerstreit mit den USA und das Bankgeheimnis im Inland.

«Ich habe aufgehört, jede Aussage zu hinterfragen»: Eveline Widmer-Schlumpf. (Archivbild)
«Ich habe aufgehört, jede Aussage zu hinterfragen»: Eveline Widmer-Schlumpf. (Archivbild)
Keystone

Frau Bundespräsidentin, haben Sie in letzter Zeit mit Konrad Hummler, dem Chef der Bank Wegelin, gesprochen? Ich habe ihn im April zum letzten Mal gesehen, an der Generalversammlung der NZZ. Wir kennen uns aber schon länger. Wir sassen früher zusammen im Bankrat der Nationalbank.

Es gibt Stimmen aus dem Umfeld von Herrn Hummler, die sagen, der Bundesrat habe Wegelin im Januar im Stich gelassen: Die Bank sei untergegangen, weil der Bundesrat nicht vehement auf die Angriffe aus den USA reagiert habe. Ich habe mit Herrn Hummler auch über den Steuerstreit mit den USA geredet, zum Beispiel über die aggressive und kompromisslose Art und Weise, mit der die amerikanischen Staatsanwälte vorgehen. Ich glaube, wir haben ein gutes Einvernehmen in Bezug auf die Einschätzung dieses Dossiers.

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