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Berns geheimer Eritrea-Bericht

Justizministerin Simonetta Sommaruga geisselt Eritrea öffentlich als Unrechts- und Willkürstaat. Recherchen zeigen eine andere Seite des Bundes.

Diskrepanz zwischen öffentlichem Auftritt und realer Politik: Justizministerin Simonetta Sommaruga – hier beim Besuch der Asylunterkunft Riggisberg auf dem Bundesratsreisli.
Diskrepanz zwischen öffentlichem Auftritt und realer Politik: Justizministerin Simonetta Sommaruga – hier beim Besuch der Asylunterkunft Riggisberg auf dem Bundesratsreisli.
Keystone

Sie lässt seit Wochen keine Gelegenheit aus, die Zustände in Eritrea öffentlich anzuprangern: «Dort werden Menschenrechte massiv verletzt», klagt Justizministerin Simonetta Sommaruga an. Die Lage vor Ort habe sich seit Jahren nicht verbessert: «Eritrea ist eine Diktatur, ein Unrechtsstaat.»

Darin seien sich alle internationalen Organisationen einig, die die Verhältnisse in Eritrea untersucht hätten – die UNO genauso wie die EU-Asylagentur Easo. Die eritreische Regierung lasse nicht einmal das IKRK ins Land. «Kein einziger europäischer Staat schickt derzeit eritreische Flüchtlinge zurück.»

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