Zum Hauptinhalt springen

Berset will Kapitalbezug einschränken

Der Bundesrat will verhindern, dass Rentner ihr Vermögen aus der zweiten Säule zweckentfremden. Für die Kritiker ist die Reform der Ergänzungsleistungen nur Kosmetik.

Hauskauf ja, Firmengründung nein: Alain Berset erklärt, wie der Bundesrat den Vorbezug neu regeln will. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)
Hauskauf ja, Firmengründung nein: Alain Berset erklärt, wie der Bundesrat den Vorbezug neu regeln will. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Die Ergänzungsleistungen (EL) ermöglichen IV- und AHV-Rentnern mit einer ungenügenden Vorsorge ein Leben in Würde. Doch die Sozialversicherung ist unter Druck. Denn die Kosten steigen: zwischen 1998 und 2014 von 2 auf 4,7 Milliarden Franken. Der Bundesrat rechnet damit, dass die Aufwendungen bis 2030 auf 6,6 Milliarden Franken zunehmen. Innenminister Alain Berset hat gestern erläutert, wie der Bundesrat die EL reformieren will. Dabei soll das heutige Leistungsniveau erhalten bleiben, die EL-Gelder aber zielgerichteter verteilt werden. Und vor allem soll das angesparte Vermögen in der zweiten Säule, also der beruflichen Vorsorge, wirklich der Altersvorsorge dienen. Der Bundesrat hat folgende Vorschläge in die Vernehmlassung geschickt:

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.