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Berset fordert weniger jugendliche IV-Rentner

Der Bundesrat will mit der IV-Revision psychisch Kranke und Junge besser in den Arbeitsmarkt integrieren. Bürgerlichen Sozialpolitikern geht das zu wenig weit.

Die Arbeitgeber trauen den Zahlen von Sozialminister Alain Berset nicht. Foto: Keystone
Die Arbeitgeber trauen den Zahlen von Sozialminister Alain Berset nicht. Foto: Keystone

Erstmals seit 25 Jahren präsentiert der Bundesrat eine IV-Revision ohne Sparmassnahmen. Ziel der «Weiterentwicklung der IV» ist die bessere Integration junger Erwachsener und psychisch Kranker in den Arbeitsmarkt. Bei beiden Gruppen hat die Invalidenversicherung (IV) ein Problem. Bei den 18- bis 24-Jährigen stagniert die Zahl der Neurenten seit 2001, während sie bei den anderen Altersgruppen stark zurückging. Zudem wird fast jede zweite Rente wegen einer psychischen Erkrankung ausgesprochen. Wenn es der IV durch Integrationsmassnahmen gelingt, den Rentenbezug bei psychisch Kranken und jungen Erwachsenen zu verhindern, spart sie viel Geld.

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