Zum Hauptinhalt springen

Waffenexporte: Jobs über Business-Ethik

Wie rechtfertigen Schweizer Produzenten den Export in Konfliktländer? Ein Besuch bei Mowag und Rheinmetall zeigt, wie es um die Moral in der Branche steht.

Die Munition heisst Ahead und macht keine halben Sachen. Jedes Geschoss enthält 152 Subprojektile aus Wolfram, die im Flug freigesetzt werden und als Schwarm ins Ziel einschlagen. Firmenchef Urs Loher zeigt eine Reihe durchlöcherter Metallplatten, von der Hallendecke herabhängt eine zerfetzte Luft-Boden-Rakete des Typs Maverick. «Von uns original beschossen», sagt Loher froh. Ahead steht für Advanced Hit Efficiency and Destruction, fortgeschrittene Trefferwirksamkeit und Zerstörung.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.