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Besuch beim Problemkind

Giorgio Napolitanos Besuch im Tessin wirft ein Schlaglicht auf ein Problem, das die Deutschschweizer gerne ausblenden: Es brodelt im beliebtesten Kanton des Landes.

Gespräche über steuer- und finanzpolitische Fragen, die das Tessin stark betreffen: Der italienische Präsident Napolitano (links) wird in Lugano von Aussenminister Didier Burkhalter empfangen. (21. Mai 2014)
Gespräche über steuer- und finanzpolitische Fragen, die das Tessin stark betreffen: Der italienische Präsident Napolitano (links) wird in Lugano von Aussenminister Didier Burkhalter empfangen. (21. Mai 2014)
Keystone
Kritik an der politischen Kultur ihres Kantons – und an der eigenen Partei: Die Tessiner Staatsrätin Laura Sadis (FDP).
Kritik an der politischen Kultur ihres Kantons – und an der eigenen Partei: Die Tessiner Staatsrätin Laura Sadis (FDP).
Keystone
Die Grenzgänger verstärken den Lohndruck und die Konkurrenz um die Arbeitsplätze: Eine Schneiderin bedient in einem Tessiner Unternehmen eine Nähmaschine.
Die Grenzgänger verstärken den Lohndruck und die Konkurrenz um die Arbeitsplätze: Eine Schneiderin bedient in einem Tessiner Unternehmen eine Nähmaschine.
Keystone
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Sonne, Palmen und lebensbejahende Italianità: Deutschschweizer lieben das Tessin, weil es – nach einer Geduldsprobe vor dem Gotthardnordportal – Ferien im eigenen Land ermöglicht. Und weil zusätzlich zum mediterranen Ambiente sogar Schweizer Verlässlichkeit und eine gute Infrastruktur erwartet werden dürfen. Doch die Sonnenstube hat auch Schattenseiten: Es brodelt gewaltig im Lieblingskanton der Restschweiz. Die Liebe zur Wochenenddestination scheint die Deutschschweizer Sicht auf die politischen Probleme und die Befindlichkeit der Bevölkerung im Südkanton allerdings zu verklären. Deren Sorgen spielen sich abseits der Seepromenaden ab.

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