Zum Hauptinhalt springen

Erst Börsen-Eklat, dann tosender Applaus für einen EU-Deal

Durchbruch oder Absturz? Für ein Rahmenabkommen mit der EU sei jetzt ein günstiges Zeitfenster, so Aussenminister Cassis.

Stephan Israel, Markus Häfliger
Wie ein Wanderprediger zieht Ignazio Cassis durchs Land, um über das Rahmenabkommen zu reden. Foto: Pablo Gianinazzi (Keystone)
Wie ein Wanderprediger zieht Ignazio Cassis durchs Land, um über das Rahmenabkommen zu reden. Foto: Pablo Gianinazzi (Keystone)

Nur noch gut drei Wochen für Roberto Balzaretti. Erst seit März ist der 53-jährige Tessiner Chefunterhändler für das Rahmenabkommen mit der EU, doch bereits tickt der Countdown: Bis Ende Juni hat ihm sein Chef Ignazio Cassis Zeit gegeben, in Brüssel das Menschenmögliche für die Schweiz herauszuholen. Dann müssen Aussenminister Cassis und der Gesamtbundesrat Entscheide fällen, die für das Land folgenreich sein werden, egal, wie sie ausfallen: weitere Konzessionen machen oder hart bleiben? Den Vertrag unterschreiben oder die Verhandlungen platzen lassen?

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen