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Bieler Jihadisten planten ein Attentat in der Schweiz

Ein Buch einer Bieler Jihad-Reisenden ist aufgetaucht. Es offenbart, wie im Berner Seeland ein Netzwerk von Extremisten entstand.

Kurt Pelda
Der Schweizer Gymnasiast Majed Najjar war einst regelmässiger Gast in der Ar’Rahman-Moschee.
Der Schweizer Gymnasiast Majed Najjar war einst regelmässiger Gast in der Ar’Rahman-Moschee.

«Oh Gott, vernichte Amerika und die Juden», schleudert der Imam seinen Zuhörern entgegen. Die hohe Stimme des 22-jährigen ehemaligen Bieler Gymnasiasten überschlägt sich. Er schreit: «Oh Gott, verleihe deinen Anbetern und den Mujahedin überall den Sieg.» Die Gläubigen antworten mit «Amen».

Es hallt in der Moschee irgendwo im Süden von Syrien. Der Zweck des Jihad sei es, Gottes Wort über alles andere zu erheben. Wer auch immer sich Allah widersetze, sei ein Feind, donnert der zum Scheich aufgestiegene Bieler mit palästinensischen Wurzeln. Und der echte Islam bestehe eben auch darin, gegenüber Ungläubigen feindlich eingestellt zu sein.

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