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Big Business mit Sex-Abos

SMS- und Internet-Fallen sind ein wachsendes Ärgernis. Während dubiose Anbieter am Pranger stehen, verdienen die Telecomfirmen kräftig mit – und der Bundesrat will nicht intervenieren.

Digitale Erotikangebote sorgen seit geraumer Zeit für grossen Ärger bei Telefonkunden. Mal waren es sogenannte Premium-SMS, wo durch das Anklicken einer Textnachricht automatisch und ungewollt ein teures SMS-Abo ausgelöst wurde. Ein andermal sind es Sex-, Flirt- oder Game-Abo-Fallen: Oft reicht es, dass eine Website auf dem Handy heruntergescrollt und irrtümlicherweise irgendwo der Bildschirm berührt wird – schon schnappt die Falle zu. Im Februar musste Sunrise 17'000 betroffenen Kunden die Rechnung stornieren, weil ein Premium-SMS-Anbieter mit überhöhten und ungerechtfertigten Premium-SMS-Gebühren die Kunden abzockte. Ins­gesamt wurde so eine halbe Million Franken missbräuchlich verrechnet.

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