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Bistum kämpft erfolgreich gegen Spende für Abtreibungsberatung

Das Bistum Chur will die finanzielle Unterstützung für eine Familienberatungsstelle streichen, die auch Abtreibungen begleitet. Nun hat das Bistum vor dem Verwaltungsgericht einen Erfolg erzielt.

Kämpft gegen die finanzielle Unterstützung für die Beratungsstelle Adebar: Generalvikar Martin Grichting vom Bistum Chur. (10. Januar 2013)
Kämpft gegen die finanzielle Unterstützung für die Beratungsstelle Adebar: Generalvikar Martin Grichting vom Bistum Chur. (10. Januar 2013)
Gaetan Bally, Keystone

Seit Jahren stört sich das Bistum Chur daran, dass die katholische Landeskirche Graubünden das Beratungszentrum Adebar mit jährlich 15'000 Franken finanziell unterstützt. Die Churer Fachstelle berät zu Schwangerschaft, Familie und Sexualität – und schliesst dabei Abtreibungen nicht aus. Für das Bistum Chur ein klarer Widerspruch zur katholischen Lehre. Martin Grichting, Generalvikar des Bistums Chur, liefert sich deshalb seit über zwei Jahren einen Rechtsstreit mit dem Bündner Kirchenparlament. Dieses hatte seinen Vorstoss, die Zuwendung für Adebar zu streichen, klar abgelehnt und der Fachstelle weiter Geld zugesprochen. Dagegen reichte Grichting im November 2012 Beschwerde ein.

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