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Blinder Fleck im Arbeitsschutz

Der Schutz vor psychischer Überlastung durch die Arbeit müsste selbstverständlich werden.

Zu Recht ist die Schweiz stolz auf ihre tiefe Jugend­arbeitslosigkeit. Nicht stolz sein kann sie auf die Tat­sache, dass jedes Jahr rund zweitausend Jugendliche neu zu IV-Bezügern werden. Drei von vier IV-Be­zügern in jungen Jahren haben psychische Probleme, die so gravierend sind, dass diese Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt keine Chancen haben.

Hardliner werden für die strengere Vergabe von Renten plädieren. Das wird den Betroffenen nicht helfen, denn es macht sie früher oder später zu ­Sozialhilfeempfängern. Ähnliches ist in den vergangenen Jahren vielen ehemaligen IV-Bezügern wider­fahren, die aufgrund der strengeren Gutachterpraxis bei medizinisch schwer nachweisbaren körperlichen Gebrechen wie etwa Schleudertraumata ihre IV-­Renten verloren.

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