Blocher kann Gratiszeitungen nicht kaufen

Die beiden grössten Westschweizer Gratisanzeiger «Lausanne Cités» und «GHI» bleiben in den Händen ihres Gründers und Verlegers Jean-Marie Fleury.

Christoph Blocher will von Tamedia auch die beiden Westschweizer Gratiszeitungen «Lausanne Cités» und «GHI, Genf» übernehmen. Der Alt-Bundesrat im April 2018 in Basel.

Christoph Blocher will von Tamedia auch die beiden Westschweizer Gratiszeitungen «Lausanne Cités» und «GHI, Genf» übernehmen. Der Alt-Bundesrat im April 2018 in Basel.

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Mitte April hatte das Zürcher Medienhaus Tamedia von Christoph Blocher die «Basler Zeitung» übernommen und dieser hatte im Gegenzug unter anderem diese beiden Gratisblätter in der Romandie erhalten.

Fleury machte nun von seinen Vorverkaufsrecht auf die von Tamedia gehaltenen 50 Prozent-Anteile Gebrauch, wie er in einem Communiqué mitteilte. Er werde aus «sentimentalen Gründen» alle Aktien von Tamedia zurückkaufen. Es handle sich um ein Familienunternehmen, das er selber vor fast fünfzig Jahren gegründet habe.

Mit dem Kauf kann Fleury nach eigenen Angaben die Zukunft der beiden Titel in Unabhängigkeit vom Verleger garantieren. Zu den finanziellen Einzelheiten des Kaufs machte er keine Angaben. (SDA)

Erstellt: 30.05.2018, 14:00 Uhr

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