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Blutspendedienst verlangt Geld vom Bund

Weniger Blutverkäufe, weniger Umsatz: Die Dachorganisation Blutspende SRK Schweiz warnt davor, Entnahmestellen schliessen zu müssen.

Stefan Häne
Der Blutverbrauch in der Schweiz nimmt ab – die Zahl der Blutspender allerdings auch. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Der Blutverbrauch in der Schweiz nimmt ab – die Zahl der Blutspender allerdings auch. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Der Trend hat sich letztes Jahr fortgesetzt: Zum dritten Mal in Folge hat sich der jährliche Blutverbrauch in den Schweizer Spitälern vermindert. Die Zahl der ausgelieferten Konzentrate roter Blutkörperchen ist im Vergleich zu 2014 um 5,4 Prozent gesunken. Der Grund: Die Ärzte gehen zunehmend zurückhaltender und bewusster mit dem wertvollen Fremdblut um. «Das ist positiv», sagt Rudolf Schwabe, Direktor der Organisation Blutspende SRK Schweiz, die im Auftrag des Bundes die Blutversorgung in der Schweiz sicherstellt. Sie tut dies zusammen mit zwölf regionalen Blutspendediensten, deren Dachorganisation sie ist.

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