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Durchsetzungsinitiative sei «barbarisch»

200 Personen lancieren eine neue Kampagne gegen die Durchsetzungsinitiative der SVP. Sie wollen «breiten Widerstand wecken». Die Initianten sind indes keine Unbekannten.

Jetzt kommt Gegenwind auf: Werbematerialien der SVP für die Durchsetzungsinitiative. Foto: Ennio Leanza (Keystone)
Jetzt kommt Gegenwind auf: Werbematerialien der SVP für die Durchsetzungsinitiative. Foto: Ennio Leanza (Keystone)

Ein Kranführer, zwei Buschauffeure, ein Hauswart, drei Alt-Bundesräte, verschiedene Rapper, Schriftsteller, Wirtschaftsleute und Kirchenmänner: Die Bandbreite der Unterzeichner des am Sonntag veröffentlichten «dringenden Aufrufs» gegen die Durchsetzungsinitiative der SVP ist gross. «Unser Ziel ist es, den breiten Widerstand gegen die Initiative zu wecken», sagte Initiant Peter Studer der «NZZ am Sonntag». Der Medienrechtler und ehemalige Chefredaktor des «Tages-Anzeigers» hat den Aufruf mit der Filmemacherin Irene Loebell lanciert. Adressat ist die Zivilbevölkerung, Ziel: möglichst viele Unterschriften und möglichst viele Spenden, um der Werbekampagne der SVP ein eigenes Motiv entgegenstellen zu können. «Die Durchsetzungsinitiative der SVP unterscheidet zwischen den Menschen allein aufgrund ihres Passes und nicht aufgrund ihrer Situation. Das ist barbarisch», heisst es im Aufruf. Wer in der Schweiz für Gerechtigkeit einstehe und für Gleichheit vor dem Gesetz, wer die Schweiz als «Teil der zivilisierten Welt» begreife, stimme gegen die Initiative.

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