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Brief an Geri Müller ist ungefährlich

Entwarnung nach Analyse: Das Pulver, das der Badener Stadtammann und Grünen-Nationalrat Geri Müller mit einem Couvert zugeschickt bekam, ist harmlos.

Stand wegen der Nacktselfie-Affäre im medialen Gewitter: Geri Müller, hier nach seiner Suspendierung als Stadtammann von Baden. (19. August 2014)
Stand wegen der Nacktselfie-Affäre im medialen Gewitter: Geri Müller, hier nach seiner Suspendierung als Stadtammann von Baden. (19. August 2014)
Ennio Leanza, Keystone

Eine Laborauswertung ergab: Das Pulver, das aus einem Brief an Geri Müller rieselte, ist nicht giftig. Die Polizei sei von der Fachstelle des Amtes für Verbraucherschutz des Kantons Aargau über die Laborauswertung kurz vor Mittag ins Bild gesetzt worden, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Vom Pulver gehe keine Gefahr für die Gesundheit von Menschen aus. Um welche Substanz es sich handelt, steht noch nicht fest.

Noch am Anfang stehen die Ermittlungen der Polizei betreffend den Absender. Die kriminaltechnische Abklärung sei am Anlaufen, sagte Roland Pfister von der Kantonspolizei auf Anfrage. Man werde den Brief nun öffnen und ihn auf Fingerabdrücke oder DNA-Spuren untersuchen.

Grosses Sicherheitsdispositiv

Der Brief mit dem weissen Pulver lag am Mittwochmorgen in der Post des Stadthauses und war an Stadtammann Geri Müller adressiert. Als eine Angestellte den Brief in der Hand hielt, rieselte das Pulver heraus.

Sofort wurde ein grosses Sicherheitsdispositiv auf die Beine gestellt. Dazu wurden Polizei, Feuerwehr und Spezialisten aufgeboten. Das entsprechende Zimmer im Stadthaus wurde abgesperrt.

Geri Müller ist erst seit Anfang dieser Woche wieder richtig im Amt, nachdem ihn der Stadtrat Baden im Zuge der Nacktselfie-Affäre vorübergehend von den meisten Aufgaben entbunden hatte.

(SDA)

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