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Brunner beharrt auf Amstutz als Bundesratskandidat

Trotz Adrian Amstutz' Dementi lässt SVP-Präsident Toni Brunner nicht locker: Der Berner Nationalrat sei weiterhin «Wunschkandidat» für den Bundesrat.

Offenbar unterschiedliche Ansichten bezüglich Bundesratsamt: SVP-Chef Toni Brunner (links) mit Nationalrat Adrian Amstutz.
Offenbar unterschiedliche Ansichten bezüglich Bundesratsamt: SVP-Chef Toni Brunner (links) mit Nationalrat Adrian Amstutz.
Peter Klaunzer, Keystone

Obwohl SVP-Nationalrat Adrian Amstutz jüngst eine Kandidatur als Bundesrat ausgeschlossen hat, ist laut Parteipräsident Toni Brunner in der Sache das letzte Wort noch nicht gesprochen. Amstutz wäre «ein Wunschkandidat» von ihm, wiederholte Brunner in einem Interview mit der «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche». Zudem hätten in der Vergangenheit schon öfters potenzielle Kandidaten Nein gesagt und am Schluss eine Wahl dann doch angenommen.

Brunner hatte Amstutz vor Wochenfrist als Kandidat ins Spiel gebracht. Die «heftige Reaktion» des Fraktionspräsidenten darauf habe ihn «schon auch ein bisschen überrascht», er habe angenommen, Amstutz würde «die Frage offenlassen». «Wenn er aber wirklich nicht will, dann kann ich ihn ja nicht ins Amt prügeln», so Brunner.

«Ich könnte nicht schweigen»

Amstutz hatte am Dienstag erklärt, er wolle nicht Bundesrat werden, weil er sich nicht an das Kollegialitätsprinzip halten könne: «Ich könnte nicht schweigen», sagte der 61-Jährige. Ausserdem sei er in der SVP-Findungskommission für geeignete Kandidaten.

Brunner nennt in Bezug auf mögliche Bundesratskandidaten auch Namen von «profilierten Personen» wie Roger Köppel, Magdalena Martullo-Blocher, Werner Salzmann, Hans-Ueli Vogt oder Franz Grüter. Für ihn selbst komme eine Kandidatur nicht in Frage. «Das kann ich diskussionslos ausschliessen. Ich stehe nicht zur Verfügung.»

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