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Bündner Bürgerwehren nach Einbruchserie

Gleich fünfmal wurde am 7. Oktober in Poschiavo eingebrochen – und das war erst der Anfang. Nun ist nichts mehr wie zuvor.

Die Einwohner Poschiavos schlossen bis vor kurzem nie ihre Haustüre ab. Foto: PD
Die Einwohner Poschiavos schlossen bis vor kurzem nie ihre Haustüre ab. Foto: PD

«Bis zum 7. Oktober hatten wir das Gefühl, wir leben im Paradies», sagt Allessandro Della Vedova, Gemeindepräsident von Poschiavo, eine beschauliche Gemeinde im untersten Zipfel Graubündens. Wenn die Einwohner morgens aus dem Haus gingen, schlossen sie die Tür nie ab, abends, wenn sie sich schlafen legten, auch nicht. Weshalb auch? So war die Aufregung im Dorf gross, als an jenem Morgen im Oktober gleich fünfmal eingebrochen worden war, sogar ins Pfarrhaus waren die Diebe eingedrungen. Danach verging kaum eine Nacht, ohne dass in ein Haus eingebrochen wurde oder dies zumindest versucht worden wäre. Niemand konnte sicher sein, dass in der kommenden Nacht nicht sein Haus an der Reihe ist.

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