Zum Hauptinhalt springen

Bürgerliche stellen sich hinter den umstrittenen Duro

Trotz Kritik will das Parlament 2220 Duro-Lastwagen für 558 Millionen Franken aufrüsten. Ein Bürgerkomitee kündigt eine Volksinitiative an.

200'000 pro Fahrzeug kostet die «Werterhaltung» des Duro gemäss neusten VBS-Zahlen. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
200'000 pro Fahrzeug kostet die «Werterhaltung» des Duro gemäss neusten VBS-Zahlen. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Es war das erste Geschäft, das der neue Bundesrat Guy Parmelin im Parlament vertreten musste – und er musste dabei gleich gegen geballte Kritik antreten. In seltener Einigkeit haben in den letzten Wochen linke Armeekritiker und ein «Bürgerforum» besorgter Milizoffiziere aus dem Aargau die hohe Summe kritisiert, die das Verteidigungsdepartement (VBS) in seine rund zwanzigjährigen Duro-Lastwagen investieren will. Gemäss der bundesrätlichen Botschaft zum «Zusätzlichen Rüstungsprogramm 2015» kostet die Werterhaltung von 2220 Duro je 212'000 Franken. Das ist mehr, als die Fahrzeuge bei ihrer Beschaffung in den Jahren 1993 und 1994 gekostet haben.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.