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Bürgerliche zerzausen Asylpläne des Bundesrates

Der Status der vorläufigen Aufnahme soll neu geregelt werden. Geplant ist auch rascherer Familiennachzug.

Langeweile ist ein Problem, das auch viele vorläufig Aufgenommene plagt. Foto: Alexandra Wey (Keystone)
Langeweile ist ein Problem, das auch viele vorläufig Aufgenommene plagt. Foto: Alexandra Wey (Keystone)

Es ist schon mehr als drei Jahre her, dass der Tessiner CVP-Nationalrat Marco Romano in einem Postulat vom Bundesrat mehr Transparenz und Gerechtigkeit bei der vorläufigen Aufnahme von Flüchtlingen forderte. Der Nationalrat nahm das Postulat Ende 2013 an – gestern meldete sich der Bundesrat mit seiner Antwort zurück. «Der Berg hat eine Maus geboren»: So lässt sich die Reaktion der Bürgerlichen auf die Asylreform zusammenfassen. Eindeutig Sukkurs gibt es nur von der SP: «Der Vorschlag des Bundesrats (A-Ausweis) geht in die richtige Richtung, aber deutlich zu wenig weit», sagt Nationalrat Cédric Wermuth. Die SP fordert, dass auch vorläufig Aufgenommene eine reguläre Aufenthaltsbewilligung (B-Ausweis) erhalten.

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