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Bund bekämpft Auflagen für Windräder

Ein Gutachten macht klar: Gemeinden dürfen keine fixe Mindestdistanz zu Siedlungen festlegen. Doch genau das wollen betroffene Anwohner.

Stefan Häne
200 Meter hoch sollen die geplanten Windanlagen in der Linthebene werden. Anwohner wehren sich gegen das Projekt. Fotomontage: St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerk AG
200 Meter hoch sollen die geplanten Windanlagen in der Linthebene werden. Anwohner wehren sich gegen das Projekt. Fotomontage: St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerk AG

Im Glarnerland weht ein rauer Wind, zumindest politisch. Vier bis fünf Windanlagen, je 200 Meter hoch, sollen in der Nähe des Dorfes Bilten in Zukunft Strom für 5000 bis 6000 Haushalte ­liefern, so sehen es die Pläne der St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerk AG (SAK) vor.

Um das Vorhaben in der Linth­ebene ist Streit entbrannt. Die Gegner, die sich im Verein Linth-Gegenwind formiert haben, warnen vor «optischer Bedrängung», Lärm so laut wie Autohupen sowie Schatten- und Eiswurf. Bauern bangen um ihre Existenz, weil das Bauprojekt die Kulturlandschaft umpflügen werde. Potenzielle Zuzüger wollen ihren Hauskauf in Bilten abblasen, sollte der Windpark wie geplant realisiert werden.

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