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Bund bläst zur Jagd auf Blaufahrer

Unfälle mit alkoholisierten Autofahrern nehmen zu. Das Bundesamt für Strassen will, dass der Atemtest künftig für eine Verurteilung reicht.

Weil Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss wieder zunehmen, seien weitere Massnahmen erforderlich, sagte Astra-Direktor Rudolf Dieterle in der «Automobil Revue». Es sei vorgesehen, das aufwendige Nachweisverfahren mit Blutprobe und Laboruntersuchung nur noch ausnahmsweise durchzuführen und im Regelfall das Resultat der Atemprobe auch bei Ergebnissen von mehr als 0,8 Promille als gerichtsverwertbar anzuerkennen.

Autofahrer rechnen nicht mit Kontrolle

Die frei werdenden Polizeiressourcen sollen laut Dieterle in mehr Kontrollen investiert werden. Denn nach wie vor würden mehr als 70 Prozent der Fahrzeuglenkenden davon ausgehen, grundsätzlich nie auf Alkohol kontrolliert zu werden.

AP/ORA

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