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Bund drohen Klagen aus dem ganzen Land

Auf einem Drittel des Nationalstrassennetzes ist es zu laut. Der Bund kann die Sanierungsfrist – Ende März 2015 – nicht einhalten. Das federführende Bundesamt für Strassen gibt den Kantonen die Schuld dafür.

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Auch Kantone und Gemeinden mit nicht sanierten Nationalstrassenabschnitten vermeiden es, das Astra zu tadeln, wie Nachfragen von Redaktion Tamedia zeigen. Ihre Zurückhaltung gründet wohl nicht zuletzt im Wissen um eine eigene Baustelle: So müssen auch sie ihre Stras­sen sanieren. Bis Ende März 2018. Doch im Verzug sind sie laut Bafu-Expertin Hoehn ebenfalls. «Für viele Kantone und Gemeinden wird es schwierig, die Frist ­einzuhalten.» Säumigen Gemeinwesen drohen jedoch Erschwernisse: Ab 2018 zahlt der Bund nichts mehr an die Lärmsanierung ihrer Strassen. Weil viele Kantone und Gemeinden mit finanziellen Problemen zu kämpfen haben, ist es daher fraglich, ob die Anwohner betroffener Strassenabschnitte jemals ruhigere Zeiten erleben werden.

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