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Bund flog nur 23 Flüchtlinge ein

Im März versprach der Bund, 3000 Syrer direkt aus den Flüchtlingslagern im Nahen Osten einzufliegen. Bis jetzt ist kaum etwas geschehen.

Eine Syrerin mit ihrem Kleinkind in einem Flüchtlingscamp im jordanischen Mafraq. Foto: Muhammed Muheisen (AP, Keystone)
Eine Syrerin mit ihrem Kleinkind in einem Flüchtlingscamp im jordanischen Mafraq. Foto: Muhammed Muheisen (AP, Keystone)

Schwarzes Jackett, ernste Miene: SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga äusserte sich Ende letzter Woche sichtbar betroffen zum furchtbaren Fund in Österreich – mehr als 70 Flüchtlinge waren in einem Kühllaster erstickt. Sie versprach gegenüber dem Schweizer Fernsehen Hilfe und wiederholte, was sie bereits im März gesagt hatte: «Der Bundesrat hat zugesagt, direkt aus Syrien 3000 Flüchtlinge aufzunehmen.» Auf diese Weise sollten besonders schutzbedürftige Menschen vor Schleppern bewahrt werden. Doch seit ihrer ersten Ankündigung strichen Monate ins Land, inzwischen fliehen Hunderte von Menschen über die Balkanroute nach Europa – auch mit teuren Schleppern.

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