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Bund förderte NGO mit angeblichen Verbindungen zu al-Qaida

Der ehemalige Stiftungsratspräsident einer Nichtregierungsorganisation in Genf wird beschuldigt, al-Qaida zu finanzieren. Pikantes Detail: Die Stadt Genf und der Bund haben die Organisation grosszügig unterstützt.

Tina Huber
Das durch das EDA und die Stadt Genf mitfinanzierte Projekt hätte die Menschenrechte in Ägypten stärken sollen: Ägypter auf dem Tahrir-Platz in Kairo feiern den Beginn der Revolution ein Jahr zuvor. (26. Januar 2012)
Das durch das EDA und die Stadt Genf mitfinanzierte Projekt hätte die Menschenrechte in Ägypten stärken sollen: Ägypter auf dem Tahrir-Platz in Kairo feiern den Beginn der Revolution ein Jahr zuvor. (26. Januar 2012)
Muhammed Muheisen, Keystone

Eine Menschenrechtsorganisation mit Sitz in Genf steht im Fokus der amerikanischen Behörden. Ihr ehemaliger Stiftungsratspräsident Abdul Rahman Omeir al-Naimi wird von den USA beschuldigt, Terrororganisationen wie al-Qaida und die Al-Shabaab-Miliz mitfinanziert zu haben. Am 18. Dezember 2013 teilte das amerikanische Finanzministerium mit, das Vermögen von Naimi einzufrieren. Die USA werfen dem Katarer vor, der Terrororganisation al-Qaida im selben Jahr rund 600’000 Dollar über einen Vertreter in Syrien übermittelt zu haben.

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