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Bund lanciert hitzige Debatte: Entkriminalisierung aller Drogen

Eine Expertengruppe unter Führung des Bundes will in der Suchtpolitik neue Wege einschlagen. Sie propagiert Straffreiheit auch für harte Drogen. Damit löst sie harsche Kritik aus.

Geri Müller ist begeistert. In einem neuen Leitbild für die künftige Suchtpolitik der Schweiz schlägt eine vom Bund beauftragte Expertengruppe vor, wofür der grüne Nationalrat schon lange plädiert: die Entkriminalisierung aller Drogen und damit den straffreien Konsum auch der heute illegalen Stoffe von Hanf bis Heroin.

Pascal Strupler wählte ein Bild aus dem Fussball, um die Richtung vorzugeben. «Das ist eine Steilvorlage», sagte der Chef des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), als er Anfang Juni vor Experten das neue Leitbild «Herausforderung Sucht» präsentierte. Und wie steil dieser Pass ist, den eine Gruppe von Fachleuten mithilfe und im Auftrag des BAG da spielt, zeigt sich daran, dass man nichts weniger als «grundsätzlich neue Regulierungsfragen» diskutieren will.

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