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Bund prüft neues Label für Parks

Das Bundesamt für Umwelt erwägt, auch «Agglomerationsparks» mit staatlichem Label und Fördergeld zu veredeln. Nun protestieren selbst Naturschützer, damit würde das Parkdickicht zu undurchsichtig.

Wer in der Schweiz geschützte Landschaften besuchen will, hat schon heute die Qual der Wahl. Neben dem wohlbekannten Nationalpark im Bündnerland gibt es «regionale Naturparks» (zum Beispiel das Biosphären-Reservat im Entlebuch) ebenso wie «Naturerlebnisparks» (etwa den Sihlwald bei Zürich). Nun könnte bald noch eine vierte Parkkategorie hinzukommen: die Agglomerationsparks. So jedenfalls lautet der Arbeitstitel, unter dem das Bundesamt für Umwelt (Bafu) derzeit eine Revision des Natur- und Heimatschutzgesetzes prüft. Eine Arbeitsgruppe hat bereits ein erstes Mal getagt, im Winter soll, so der Zeitplan, die Vernehmlassung zur allfälligen Schaffung des neuen Park-Labels eröffnet werden. Es wäre vorgesehen für kleinflächigere, wertvolle Lebensräume in Agglomerationen und stark genutzten Gebieten.

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