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Bund schliesst mit Überschuss von 750 Millionen Franken

Besser als angenommen: Der Bund erreicht 2016 einen beträchtlichen Überschuss – kündigt aber dennoch ein Sparpaket an.

Finanzdepartement mit Überschuss: Ueli Maurer an der Medienkonferenz nach den Abstimmungen. (12. Februar 2017)
Finanzdepartement mit Überschuss: Ueli Maurer an der Medienkonferenz nach den Abstimmungen. (12. Februar 2017)
Anthony Anex, Keystone

Gerechnet hatte das Finanzdepartement für 2016 mit einem Defizit von 496 Millionen Franken. Einmal mehr sind die Zahlen besser als angenommen. Trotzdem schnürt der Bundesrat ein neues Sparpaket.

Der Bund hat 2016 schwarze Zahlen geschrieben. Ende Jahr resultierte ein Überschuss von 752 Millionen Franken. Damit schliesst die Rechnung rund 1,25 Milliarden besser ab, als im Budgetprozess 2016 angenommen. Ausschlaggebend waren Minderausgaben im Umfang von rund einer Milliarde Franken.

Der Bundesrat führt das gute Rechnungsergebnis auf das Zinsumfeld zurück. «Ohne die Auswirkungen der Negativzinsen hätte ein Defizit resultiert», schreibt er in einer Medienmitteilung.

Weil der Bundesrat den finanziellen Ausblick als düster beurteilt, hat er gestern entschieden, neue Sparmassnahmen zu beschliessen. Sie belaufen sich auf rund 1 Milliarde Franken und sollen ab dem nächsten Jahr greifen.

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