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Bund traut der Cablecom nach NSA-Affäre nicht mehr

Als Reaktion auf die US-Geheimdienstaffäre will die Bundesverwaltung der Cablecom keine Aufträge mehr erteilen, weil diese ausländisch beherrscht sei. Es geht um Hunderte Millionen Franken.

Die Bundesverwaltung sieht die Cablecom als mögliches Einfalltor für nachrichtendienstliche Angriffe, weil die Muttergessellschaft der Firma (hier der Hauptsitz in Zürich) ihren Sitz in England hat. Foto: Cablecom
Die Bundesverwaltung sieht die Cablecom als mögliches Einfalltor für nachrichtendienstliche Angriffe, weil die Muttergessellschaft der Firma (hier der Hauptsitz in Zürich) ihren Sitz in England hat. Foto: Cablecom

Jüngst bekam die Cablecom, grösste Kabelnetzbetreiberin der Schweiz, einen denkwürdigen Anruf aus dem Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL). Sie, die Cablecom, komme aufgrund eines neuen Bundesratsentscheides als Lieferantin von Datentransporten und Netzwerkanschlüssen für die Bundesverwaltung nicht mehr infrage, teilte das Amt mit. Und zwar grundsätzlich nicht mehr. So steht es in einem Zwischenentscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom Oktober.

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