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Bund verschont Sportverbände bei Bestechung

Die Fifa lehnt die Verschärfung des Korruptionsstrafrechts ab. In einem zentralen Punkt kommt das Justizdepartement den internationalen Verbänden jedoch entgegen.

Die Revision ziele «ganz offensichtlich stark auf die Fifa»: Eingang zum Fifa Hauptsitz in Zürich.
Die Revision ziele «ganz offensichtlich stark auf die Fifa»: Eingang zum Fifa Hauptsitz in Zürich.
Steffen Schmidt, Keystone

Sie gaben sich als Lobbyisten aus, welche die Fussball-Weltmeisterschaft 2022 in die USA holen wollten. Als solche boten sie verschiedenen Mitgliedern des Fifa-Exekutivkomitees viel Geld für ihre Stimme an. In Tat und Wahrheit handelte es sich bei den vermeintlichen Stimmenfängern um verdeckt arbeitende Journalisten der britischen «Sunday Times». Die Öffentlichkeit erfuhr deshalb im Herbst 2010 aus der Zeitung, dass sich zwei Komiteemitglieder aus Nigeria und Tahiti auf den Handel eingelassen hatten.

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