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Bundesamt für Kultur plant mit 30 Millionen Franken weniger

Film- und Baukultur sowie Literatur-Zeitschriften müssen mit weniger Fördergeldern auskommen. Dem Bundesamt für Kultur steht weniger Geld zur Verfügung.

mlr
Gibt Kürzungen des Budgets bekannt: BAK-Direktorin Isabelle Chassot. (25. Januar 2016)
Gibt Kürzungen des Budgets bekannt: BAK-Direktorin Isabelle Chassot. (25. Januar 2016)
Lukas Lehmann, Keystone

Für die Kulturförderung in den Jahren 2016 bis 2020 hatte das Parlament im Rahmen der Kulturbotschaft insgesamt rund 1,125 Milliarden Franken gesprochen. Das Bundesamt für Kultur (BAK) plant nun aber mit rund 1,095 Milliarden Franken, also 30 Millionen Franken weniger.

Der Grund sind Kürzungen im Budget 2016 sowie das geplante Stabilisierungsprogramm, wie BAK-Direktorin Isabelle Chassot vor den Medien ausführte. Über die Sparmassnahmen muss noch das Parlament befinden. Das BAK hat die Kürzungen jedoch bereits einberechnet.

Weniger Fördergelder

Statt linear zu kürzen, will es auf geplante neue Fördermassnahmen verzichten. Betroffen sind die Sensibilisierungsmassnahmen für die Baukultur, für die gemäss der Kulturbotschaft 500'000 Franken pro Jahr vorgesehen waren. Nicht gefördert werden ferner Projekte der Filmkultur (260'000 Franken pro Jahr) sowie Literatur-Zeitschriften (150'000 Franken pro Jahr).

Weiter kürzt das BAK die Beiträge für mehrsprachige Kantone. Diese erhalten eine Million Franken im Jahr statt wie in der Kulturbotschaft vorgesehen 1,5 Millionen Franken. Verzichten will das BAK ausserdem auf die sogenannten Treatment-Beiträge im Rahmen der Filmförderung im Umfang von 180'000 Franken pro Jahr.

(SDA)

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