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Bundespolizist wegen Verdachts auf Kinderpornografie entlassen

In Bern ist wahrscheinlich ein Wolf im Schafspelz aufgeflogen. Wegen des Verdachts auf Pornografie mit Minderjährigen ermitteln die Kantons-Behörden gegen einen Mitarbeiter des Bundesamts für Polizei.

Bereits im Sommer entlassen: Unkenntlich gemachtes Foto des Fedpol-Mitarbeiters. (Screenshot: TeleBärn)
Bereits im Sommer entlassen: Unkenntlich gemachtes Foto des Fedpol-Mitarbeiters. (Screenshot: TeleBärn)

Gegen einen 53-jährigen Mitarbeiter des Bundesamts für Polizei (Fedpol) läuft ein Verfahren wegen Pornografie, wie TeleBärn gestern berichtete. Der Mann, der fast sechs Jahre bei der Behörde gearbeitet hatte – die selber Fällen von Kinderpornografie und Prostitution nachgeht – hatte demnach auf seinen privaten Computer zu Hause entsprechende Bilder geladen und konsumiert.

Das Fedpol hat den Mitarbeiter bereits im Sommer fristlos entlassen. Ein Sprecher der Berner Staatsanwaltschaft bestätigt, dass ein Verfahren eröffnet wurde. Gemäss TeleBärn läuft das Verfahren noch. Weshalb der Kanton nicht aktiv kommunizierte, sondern erst jetzt aufgrund der Recherchen von TeleBärn Stellung nimmt, konnte der Sprecher nicht schlüssig beantworten. In vergleichbaren Fällen sei in der Vergangenheit die Öffentlichkeit ins Bild gesetzt worden, heisst es in dem Bericht.

Markwalder fordert Sicherheitsüberprüfung

In einer ersten Stellungnahme zeigte sich die Berner FDP-Nationalrätin Christa Markwalder betroffen. Beim Fedpol handle es sich um eine Behörde, die besonders sensible Bereiche bearbeite. «Man muss besonders achtsam sein, wen man anstellt», fordert Markwalder. Die Kandidaten für solche Stellen müssten einer genauen Prüfung unterzogen werden. Denn sie seien auch erpressbar, wenn sie «eine solche dunkle Seite» mit sich bringen.

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