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Bundespolizisten unter Verdacht

Wegen Urkundenfälschung im Amt droht zwei Mitarbeitern der Bundeskriminalpolizei eine Voruntersuchung. Möglicherweise geht es um den Fall «Ramos».

Details der Untersuchung gab das EJPD nicht bekannt. Die Strafanzeige hatte das Bundesamt für Polizei gegen zwei seiner Mitarbeiter am 19. Juli 2007 eingereicht. Dies, weil in verschiedenen Medien wiederholt vertrauliche Informationen aus laufenden gerichtspolizeilichen Ermittlungen an die Öffentlichkeit weitergegeben wurden.

Möglicherweise steht die Untersuchung im Zusammenhang mit dem Fall des von der Bundeswanwaltschaft eingesetzten Informanten «Ramos». Am 5. September 2007 gab das EJPD bekannt, im Rahmen dieses Falls sei eine Untersuchung wegen Amtsgeheimnisverletzung erhoben worden. Gleichzeitig informierte der damalige Vorsteher Christoph Blocher auch über den jetzt aktuellen Vorwurf der Urkundenfälschung, erklärte aber, er könne nicht sagen, ob auch dieser Vorwurf mit «Ramos» im Zusammenhang stehe.

Der ausserordentliche Staatsanwalt des Bundes Pierre Cornu gibt jetzt den Fall an die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Bern weiter, weil er Hinweise auf ein mögliches strafrechtlich relevantes Verhalten gefunden hat.

sda/ap/oku

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