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Bundesrat besucht Genfer Zöllner

Der Bundesrat hat am ersten Tag seines zweitägigen Besuch im Kanton Genf das Kernforschungszentrum Cern und einen Zollübergang besucht. Später traf sich die Regierung mit der Bevölkerung von Thônex zum Apéro.

Abschluss auf dem Gipfel: Micheline Calmy-Rey, Didier Burkhalter und Eveline Widmer-Schlumpf beim Aufstieg zum Aussichtspunkt «Signal de Bernex».
Abschluss auf dem Gipfel: Micheline Calmy-Rey, Didier Burkhalter und Eveline Widmer-Schlumpf beim Aufstieg zum Aussichtspunkt «Signal de Bernex».
Keystone
Herzlich willkommen geheissen: Serge Dal Busco, Bürgermeister von Bernex, begrüsst den Bundesrat auf dem Aussichtspunkt.
Herzlich willkommen geheissen: Serge Dal Busco, Bürgermeister von Bernex, begrüsst den Bundesrat auf dem Aussichtspunkt.
Keystone
Im Hintergrund: Ueli Maurer hört seiner Kollegin Eveline Widmer-Schlumpf zu.
Im Hintergrund: Ueli Maurer hört seiner Kollegin Eveline Widmer-Schlumpf zu.
Keystone
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Im Europäische Organisation für Kernforschung Cern liess sich der Bundesrat von Generaldirektor Rolf Heuer den weltgrössten Teilchenbeschleuniger LHC erklären. «Vielleicht kann er uns eine Antwort auf die Frage geben, woher wir kommen», sagte Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey.

Dem Bundesrat sei zudem genau erklärt worden, was es mit der Antimaterie auf sich hat, fügte sie an. Calmy-Rey hatte ihre sechs Kollegen für die Bundesratsreise in ihren Heimatkanton geladen, so wie es die Tradition verlangt.

Nach dem Besuch beim Cern begaben sich die sieben Bundesräte mit der Genfer Regierung im Flughafen Genf zu einem gemeinsamen Mittagessen. Auf die Frage, ob mittlerweile die Differenzen zwischen Bern und Genf wegen der Affäre al-Ghadhafi beigelegt seien, antwortete Calmy-Rey diplomatisch, man habe den Kontakt nie abgebrochen.

Zu den beiden in Pakistan entführten Bernern wollte sich die Aussenministerin hingegen nicht äussern. Etwas ungehalten entgegnete sie: «Haben sie keine anderen Fragen?»

Bundesräte in Thônex zum Apéro

Am Nachmittag besuchten die sieben Regierungsmitglieder die Zollstation von Moillesulaz, die zur Gemeinde Thônex gehört. Dem Bundesrat wurde die Arbeit des Grenzwachtkorps erläutert. Dabei interessierte sich der Bundesrat besonders für die Zollkontrolle von Personen und Waren sowie für das Schengener Informationssystem.

Erst kürzlich hatte nämlich Bern aus Sicherheitsgründen den Personalbestand des Grenzwachtkorps für den Kanton Genf erhöht. Genfs Grenze mit Frankreich ist 100 Kilometer lang.

Im Anschluss traf sich die Schweizer Regierung zum Apéro mit der Bevölkerung und den Gemeindevertretern von Thônex. «Die Probleme Genfs sind dem Bundesrat bekannt. Der Kanton liegt uns am Herzen», sagte Calmy-Rey zu den rund 300 Anwesenden, vorwiegend pensionierte Frauen und Männer.

Am Freitagnachmittag steht ein Treffen mit der Bevölkerung der Genfer Gemeinde Bernex auf dem Programm der sieben Magistraten. Was am Morgen geplant ist, ist der Öffentlichkeit nicht bekannt.

SDA/pbe

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